Swiss Marcos Club

STORYS

20170625 a7rII Marcosclub DSC1450

2017 - My Marcos Story…Teil II

Marcos MES 1975
"Odyssee Fahrt" in die Schweiz
Marcos 3 Litre Volvo, 3V 5946
von Meinrad Schnyder





Bevor wir im Frühling 1975 mit den 2 Wagen in die Schweiz fuhren, kurvte ich den Marcos 3L Volvo(mit Linkssteuerung) für einige Wochen noch durch Birmingham. Ich wollte sicher gehen, dass ich die Zufahrtsstrassen über den „Spaghetti-Junction“, wo sich 4 Autobahnen kreuzen,  bei einer allfälligen Nacht- und Nebelfahrt erkennen konnte.  

400px-Spaghetti-Junction-Crop

Anfangs der 70 Jahre wurde dieses Strassen Viadukt zu  einer der modernsten Autobahnkreuzungen Euopas erkoren. Einmal die Ausfahrt zur M6 nach London verpasst – und der 15 min Spuk – die richtige Ausfahrt wieder zu finden – war ziemlich stressig. Wohlverstanden, nicht dass ich ein totales Greenhorn im Autofahren war, nein es gab weder GPS noch sonst irgendwelche Internet Road Maps als Hilfestellung. Ich kaufte damals für mich und meine Freundin, die den 3L Ford Capri nach Hause fuhr, 2 übergrosse A3 – Strassenkarten, die auf den Nebensitzen und manchmal auf dem Lenkrad Platz fanden!

Fein säuberlich packten wir den Ford Capri mit dem „Teilhausrat“ und verstauten nur das allernotwendigste, wie zum Beispiel einen Werkzeugkoffer, in den Marcos Kofferraum, den man wusste ja nie, wenn ein Radwechsel fällig würde?
Die Autofähre von Dover nach Calais buchten wir an einem Werktag auf 14h00, dh. wir kalkulierten genügend Zeit ein, um die Strecke von ca. 205 Meilen/340Km oder 3-4 Stunden Fahrt bis zur Fähre zu absolvieren und fuhren morgens früh um  05h00 los, denn wir hatten keine Lust dem Morgenverkehr in London zu begegnen. Schlussendlich planten wir die Route über die M40 via Oxford zu nehmen um auf die südliche Umfahrung der Londoner Ringstrassen, der M25 south, zu gelangen um schliesslich auf der M20 nach Dover zu landen.
Gesagt getan, wir fuhren im Team, Marcos voraus, Capri im Schlepptau Richtung Autobahnkreuzung M40/M25 bei Heathrow Airport.

London rd map

Sofar so good….bis dass uns ein stockdicker typischer Londoner Morgennebel um ca. 06h30 die Sicht vor irgendwelchen Strassenschildern nahm.  Wir fuhren teilweise 2x um die mehrspurigen Kreisel bis wir uns sicher waren, welche Ausfahrt wir nehmen mussten. Zu bemerken;  ein Londoner Kreisel besteht  vielfach aus  5 und mehr Ausfahrten!

british roundabout 

Well, erstens kommt es anders und zweitens als man plant!
Aus „nebligen“ Gründen verpasste ich die M25 south und fuhr anstelle die M25 north hoch, dh. den Nordring! (siehe rote Linie)

Als ich nach einigen Meilen die falsche Richtung erkannte – wohlbemerkt bei stockdichtem Nebel  – schoss es mir durch den Kopf, dass uns jetzt nur noch ein Folgen der M25 Nord übrig blieb….das gelang mir aber nur  bis auf die Höhe von Saint Albans, wo ich dann plötzlich die M1 Richtung London erwischte…es waren auch weit und breit keine Taxis zur Hilfestellung zu sehen..

Langsam begann es hell zu werden und der Verkehr nahm  stark zu.
Eine der schwierigsten Aufgaben war es, Anita meine Freundin die mit dem Ford Capri folgte, nicht zu verlieren. Es gab noch keine Mobil Telefone und als Erkennungszeichen fuhren wir mit entsprechend vereinbarten Stopp- und Lichtsignalzeichen.
Nun zum Marcos…grundsätzlich fuhren wir die Strecke bis nach London ohne jeglichen Probleme oder Pannen in 11/2 Std, ausser dem bekannten Defizit der Sicht,  dh. die angelaufenen Kunststoffabdeckungen über den Lampen, beeinflussten die Lichtstärke.  Später im Londoner Verkehr setzte der „stop and go“ Verkehr vor allem der Kupplung…und meinem linken Bein etwas zu! Mein Ziel war es, ohne irgendwelchen Schaden durch London nach Dover zu gelangen, auch konnte ich nach mehreren Std Fahrzeit kaum mehr sitzen…zum Glück war es noch relativ kühl um diese Uhrzeit, sodass der Motor nicht überhitzte –  Zu erwähnen, wir fuhren mitten durch London! – Wir hatten keine andere Möglichkeit mehr!

traffic trafalgar square 

Nachdem wir im dichten Morgenverkehr, inzwischen mit etwas  weniger Nebel,  mit 2 linksgesteuerten Wagen  2 x den Trafalgar Square im Linksverkehr um kurvten, nahmen wir die Ausfahrt zur M20, die uns wieder auf die Autobahn nach Dover brachte. Endlich fanden wir nach fast 4 Std Fahrt(davon 21/2 Std Londoner Morgenverkehr) ausserhalb der Stadt eine Tankstelle, wo wir uns kurz erholten und nachtanken liessen.  Nach einigen Minuten und vollen Tanks fokussierten wir den Fähre Termin in Dover an.

Kaum waren wir seit einigen Meilen wieder auf der M20 south , begann der Motor meines Marcos zu stottern und nach 10 bis 12 Minuten schossen oelartige Rauchwolken aus dem Auspuff, der die Frontscheiben der folgenden Autos  etwas einnebelte…..ich drosselte die Geschwindigkeit auf etwa 70 bis 80km/h….was ist mit dem Motor los? …schoss es mir durch den Kopf! …offensichtlich lief er nicht mehr auf allen Zylindern?
Der stotterte weiter, doch konnte ich immerhin fahren…nach Dover nur noch ca. 35 bis 40 Meilen…..der Verladetermin 14h00 rückte langsam aber sicher näher. Nach weiteren 20 bis 25 Meilen konnte ich noch ganze 50 bis 60 km/h schnell fahren!  Der Motor brachte einfach keinen Schub mehr auf die Räder.

Laderampe dover

Wir hatten nur noch ein Ziel vor Augen: die Fähre „nach Europa“ nicht zu verpassen…. Wir näherten uns den Docks mit den grossen Fährschiffen, ordneten uns Richtung Calais ein, immer mit dem Ziel vor Augen, den Motor am Laufen zu erhalten! Doch kurz vor dem Verladen gab er endgültig seinen Geist, zuvorderst in der Kolonne stehend, auf! Zum Glück halfen uns die Dockarbeiter den Wagen auf die Fähre zu schieben und unter Deck einzuordnen…offensichtlich wollten die uns loshaben…smile.

Der ursprünglich gelbe Marcos Hinterteil wahr inzwischen schwarz eingefärbt und mit öligem Russ bedeckt – was war hier falsch gelaufen…. Habt Ihr eine Vermutung?  Langsam aber sicher dämmerte es uns – was an der Tankstelle ausserhalb Londons in den Marcos eingefüllt wurde – vermutlich Diesel!!! –  mindestens den halben Tank. Wir liessen den Tankwart nur einige Minuten aus den Augen!

Wir hatten jetzt ca. 4 Std Zeit während der Überfahrt unsere Reise ab Calais in die Schweiz entsprechend neu zu organisieren. Ursprünglich wollten wir in 2 Tagen ankommen, doch jetzt  müssen wir uns erst mal um den „verdieselten“ Marcos kümmern.

Zum Erstaunen sprang er auf der Fähre sofort an und wir schafften es sogar mit hustendem Motor das Hafengelände bis zur nächsten Tankstelle zu erreichen. Dort empfahlen sie uns, eine Garage in der Nähe aufzusuchen.
Inzwischen war es abends geworden und 19h00. Kurz vor der Schliessung der Autogarage  konnten wir den Inhaber für unser Anliegen noch gewinnen – ihm gefiel  der Wagen, den er noch nie unter die Augen bekam. Sofort hievte er diesen auf den Auto Lift und zu zweit untersuchten sie den „Exotenwagen“ nach dem Übel!
Keine 5 Min später erklärten sie uns auf flämisch, dass der Motor und Tank verdieselt wäre!
Mit einem Kostenvoranschlag von ca. 200 CHF umgerechnet, es gab noch keinen € zu dieser Zeit, waren wir einverstanden, den Tank inklusive Motor durchspülen zu lassen!
Inzwischen fanden wir ganz in der Nähe ein einfaches Hotel und übernachteten dort. Am anderen morgen früh standen wir bereits wieder in der Autogarage. Der gelbe Marcos Volvo 3L  war vor  dem Tor, fein säuberlich gewaschen, parkiert – fast wie neu…..Wow, was für ein Job, sie erklärten uns, dass sie noch fast 4 Std abends diesen durchspülten um ihn wieder in Gang zu setzen.
Der Marcos hustete noch etwas und drehte fast rund… ab und zu noch einen Knall aus dem Auspuff für die nächsten 50km….danach lief er wieder wie früher….jetzt galt es den gestrigen Tag aufzuholen und wir fuhren bis nach Heidelberg ohne weitere Schwierigkeiten noch am selben Tag.

europaeischer hof 

Todmüde spätabends angekommen, ging die Hotelsuche los…zufällig hielten wir vor dem Europäischen Hof an.
Wir hatten absolut keine Lust mehr ein preislich vernünftiges Hotel zu suchen und „etwas“ verschmutzt…oder nicht ganz stilgerecht betraten wir die vornehme Rezeption und fragten nach einem etwas günstigerem Zimmer….Offensichtlich empfand der Rezeptionist etwas Mitleid mit uns und bot ein Doppelzimmer für DM 180 an. Sofort sagten wir zu und nach einer Dusche versanken wir in einen 10 stündigen Schlaf.
Am folgenden Tag nahmen wir den Rest der Reise unter die 8 Räder mit Ziel Schweiz; die weiterhin problemlos verlief. 
 
Euer Meinrad Schnyder

Es folgt:
Teil 3: „Gründung des Swiss Marcos Club“

2017 - My Marcos Story…Teil I

Marcos MES 1975
Verliebt in einen gelben Marcos
Marcos 3 Litre Volvo, 3V 5946
von Meinrad Schnyder





 

Well…in den Jahren 1973 bis Frühling 1975 arbeitete ich bei Sulzer Brothers in Birmingham UK.  Im Gegensatz zu heute, boomte die Wirtschaft in Europa so richtig - die Zeit damals galt als „Hochkonjunktur“. Mein  Job bei  Sulzer UK bestand aus der Mithilfe, der mir vertrauten Diesel Motoren Typ A und Z, in den British Railways Zügen und Nuklear PowerPlants konstruktiv einzubauen.

BILD14
Meinrads Marcos hat Farbe gewechselt, Clubtreffen 1978

Mein Ziel war seit Beginn meines Englands Aufenthaltes einen Jaguar E nach Hause zu fahren.
Vor meinem England Aufenthalt fuhr ich  in der Schweiz einen roten Triumpf Spitfire Mark II mit einem 1200er Motor und war somit mit der britischen Qualität bereits etwas vertraut.

Um es gleich vorweg zu nehmen, wir(meine Freundin Anita und ich) fuhren schlussendlich mit 2 Wagen nach Hause, einem Ford Carpri 3L Fastback sowie einem Marcos 3L Volvo, gelb, Jahrgang 1971. Den Ford benutzen wir als Alltagsfahrzeug und um die Koffer in die Schweiz zu transportieren…smile.

Für beide Wagen kriegten wir in England keine Haftpflichtversicherung, wir waren zu jung mit 22 und 20 Jahren, doch über die Schweizer Vertretung der Helvetia Versicherung war es dann doch noch möglich.(mit entsprechend hohen Prämien)

 Eigentlich begegnete mir der erste Marcos,  es war noch ein 1600er Holzchassis, während eines Urlaubes in Oban(an der Westküste Schottlands). Ich erinnere mich zwar in Automagazinen schon mal einen Marcos gesehen zu haben, doch „Holzchassis“ war nicht so mein Fall.

Trotzdem liess mich diese elegante und einmalige Form irgendwie nicht mehr los…ja ich suchte überall nach Marcos Cars, in Magazinen, bei Händlern in Birmingham und  zu meiner Freude fand ich dann auch die Adresse des ehemaligen Hersteller dieser Wagen in Westbury im Süden von England in der Nähe von der Römerstadt Bath.

Ich wusste bereits, dass die letzten Produktionen  mit einem Stahlchassis hergestellt wurden. Also rief ich eines Tages mal an und verlangte Jem Marsh. Hatte Glück, er war gleich selber in der Leitung – etwas zögernd stellte ich meine Absichten, eine Marcos mit Stahlchassis zu kaufen,  in den Vordergrund. Ja Jem Marsh war sehr geschäftstüchtig und wir vereinbarten auf den kommenden Samstag einen Termin bei ihm in der „Datsun“ Garage. Also gesagt getan wir fuhren frühmorgens zu seiner Garage in der Absicht viele Marcos Wagen zur Auswahl anzutreffen. Im ersten Moment etwas enttäuscht fanden wir „nur“ einen Mantis(Import Jörg Wenger - heute im Besitze von Heiner Geering) Doch Jem Marsh beruhigte uns und zauberte innert Minuten einen gelben 3L – mit dem bärtigen Rory McMath am Steuer  - hervor.

FullSizeRender 1
Heute gehört der Mantis Heiner Geering. Damals vor Jem's Datsun Garage.

Jem Marsh(über 1.90mtr gross) setzte sich gleich mit mir ans Steuer und brauste mit Vollgas los, er wollte mir gleich die 140PS Leistung des 3L Volvo 6Zyl Reihenmotors zeigen.  Auf einer „radarfreien“ Nebenstrasse drückte er dermassen auf das Pedal, sodass mir das Auto, als evtl. zukünftiger Käufer, richtig Leid tat. Zwischendurch erzählte er mir begeistert wie gut er die Strecke in die Schweiz kennen würde, denn seine Freundin, die er jeweils übers weekend besuchte, wohnte in Bern! Eigentlich war ich froh, dass er bald wieder  auf die Hauptstrasse abbog und etwas gesitteter fuhr. Nach dem 10Min Höllenritt mit dem ehemaligen Rennfahrer Jem Marsh, durfte mir Rory McMath den Wagen näher zeigen. Aber, für einen Kauf einer 2-jährigen Occasion war noch einiges zu tun…die aufklappbare Motorhaube hing ziemlich schief, der Motor schien optisch verschmutzt, auch innen und im Kofferraum, überall gab es Arbeit.

FullSizeRender
lks: Rory McMath, Mitte Jem Marsh. Der Lotus Europa gehörte Jem

Jem Marsh, jetzt in der Verkäuferrolle, bot mir nebst der Restauration den Umbau auf Linkssteuerung für eine Pauschale von 4000£ an. Meine Begeisterung war etwas verflossen, doch der 3L Volvo mit Chassis No 5946 war wirklich einer der letzten aus der 250er Volvo Serie, die je gebaut wurden. Mit Handschlag und einer Anzahlung war der Kauf besiegelt und bereits in ca. 10 Tagen wäre der Wagen zum Abholen bereit.

Es war mir ein Anliegen auch die Werkstätten / Fabrik im Westbury Industrial Gebiet zu besuchen – doch beide winkten ab, leider keine Zeit!!! – war mir später beim Abholen klar!

1982 Westbury
Hangarhallen: Fabrik in Westbury

Nach ca. 1 Woche, an einem Mittwoch rief ich wieder für den Abholtermin bei Jem Marsh an, er bestätigte mir next Saturday….da verstand ich wohl am kommenden Samstag, doch in der englischen Sprache heisst das übernächsten Samstag. Wieder fuhren wir los, diesmal direkt ins Industriegebiet von Westbury – wir fanden die beiden Marcos „Wellenblechhangars“ sofort, denn überall stapelten sich ehemalige Formen zur Herstellung der Fiberglass Karosserien, nebst Pneus,  Felgen und gebrauchten Ersatzteilen.
Wo ist unser Wagen…schoss es mir durch den Kopf! Rory McMath erklärte uns, dass er leider noch keine Zeit hatte den Wagen fertig zu stellen. Mein Liebling stand in einer Ecke, ohne Motorhaube und ausgebauter Lenkung.

Hätte ich nicht eine Anzahlung geleistet – wären wir gleich wieder abgereist!

Nach einiger Zeit erschien, auf mein Verlangen hin,  Jem Marsh im Industriegebiet und beschwichtigte uns, dass wir ein perfekt abgeliefertes Fahrzeug in 2 Wochen erhalten werden. Ja er würde es sogar nach Birmingham bringen.  OK gesagt getan – zahlte ich ihm einen 2.drittel der Kaufsumme  – und ziemlich enttäuscht mit hängenden Köpfen machten wir uns wieder auf nach Birmingham.

Ca. 2 Wochen später rief Jem Marsh persönlich an, dass nun alle i.O. wäre und Rory den Marcos am kommenden Sonntag nach Birmingham fahren werde.(ca. 1 1/2 Std von Westbury). Gespannt warteten wir an unserer damaligen Adresse 472, Gillot Road auf die Ankunft des gelben Flitzers….stundenlang ….bis ca. 21h00 abends dann tatsächlich ein nervöser, schwitzender Rory McMath mit dem Volvo 3L vor unserer Adresse erschien!
Leider hätte er etwas Pech mit der Lichtmaschine, die den Geist aufgegeben hätte. Well ….ohne funktionierende Lichtmaschine, dafür aber mit 2 Ersatz - Batterien im Kofferraum fährt man offensichtlich einen Marcos für ca. 1 1/2 Stunden!
Mit einem Rabatt von 250£ auf die Restsumme liess er mir den Marcos vor der Türe mit einer defekten Lichtmaschine stehen. Einen Tag später erhielt mein Noch-Traumauto in der nahegelegenen Garage eine neue Lichtmaschine.

Auf was habe ich mich da eingelassen…..hätte ich doch lieber einen Jaguar E erstanden – schoss es mir durch den Kopf!

Euer Meinrad Schnyder

Demnächst folgt:
Teil 2: Odyssee in die Schweiz

2016 - Janusz Krotlinski

IMG 4875-3
5. Oldtimertreffen OCC Roding
Oldtimer Cars Weekend
02.07.2016 | 03.07.2016
mit Marcos Mantara Coupé




Janusz hat sich in's Zeug gelegt und sorgte für britischen Wind im Bayrischen Wald. Dabei erfuhr er, was Marcos bei unseren Mitmenschen auslösen kann, nämlich grosse Begeisterung. Nachstehend seine Schilderung von den Eindrücken vom Treffen:


"Liebe Marcos Freunde,


zum Jahresende möchte ich Euch kurz über meine marcosaffine Aktivitäten 2016 berichten. Beim Kauf meines blauen 94' Mantara-Coupe im Jahr 2014 beschloss ich, zumindest ein mal jährlich etwas mehr für die Bekanntheit der Marke zu tun, als die Kiste nur in Öffentlichkeit artgerecht zu bewegen. Eine passende Gelegenheit ergab sich am 2. und 3 Juli - als der ortansässige Oldtimerclub (OCC Roding) ein Rally und anschliessend eine Ausstellung für Old- und Youngtimer organisierte.

Logo

Als einer der Schirmherren der Veranstaltung, konnte durch den Veranstalter die Legende Walter Röhrl gewonnen werden - er konzipierte auch die ca.150km lange Streckenführung der Rally durch den Bayerischen Wald mit einer Etappenpause im Spielcasino Bad Kötzting.

xDSC 0121
Ausnahmsweise ohne Publikum

Jeder Kilometer der Vergnügungsfahrt im bergigen Gelände  war eine Ansammlung von schönen Kurven die mich sehr schnell  vergessen ließen, daß ich ohne einen für Navigation zuständigen Copiloten unterwegs war. Vermutlich war es auch besser so, weil ich so besser dem V8 zuhören konnte, der irgendwie keine Lust hatte unter 3500 Touren zu fallen. Schön, dass der immer rechtzeitig wiederkehrende Regen für etwas Abkühlung sorgte...

Am Ende des Tages reichte es für eine Platzierung im Mittelfeld - dafür unter "single handed driven cars" wären wir zweite - wenn es solche Konkurenz denn gäbe...

Das einzig Wichtige war aber, dass der Marcos für sehr viel Neugier und positive Aufmerksamkeit sorgte - und das nicht zuletzt unter fachkundiger Konkurrenz.

xDSC 0077
Ein schöner Rücken kann auch entzücken ...

Nicht anders war es auch am Tag der Ausstellung - unter ca. 500 angereisten, zum Teil echten "Hochkarätern" war der blaue "Mantara"  eines der am meisten fotografierten Automotiven.

xDSC 0088
Passt da wirklich ein Mensch hinein ?!

Wohl ähnlich sahen die Sache auch die Veranstalter, denn das "blaue Wunder" wurde durch Mitwirkende mehrfach ganz spontan für künftige Events herzlichst eingeladen.

Zur Krönung des Tages gab es noch ein Autocorso durch und um die Stadt, wobei die Strassen durch ein Spalier stehendes Publikum umsäumt waren. Aus taktischer Überlegung entschloss sich mein "Mantara", als letztes Fahrzeug der ganzen Kolonne auf die Rundfahrt zu gehen und ich musste mich nur noch am Zurückwinken zu den Sympathisanten (zeitweise sogar beidhändig gleichzeitig nach links und rechts) konzentrieren...

Liebe Kollegen - ich wünsche Euch viele ähnlich nette Erlebnisse, gute Gesundheit und sichere Fahrt im 2017.
 
Euer Janusz"

rri, 30.12.2016
TrennBalken

2016 - Raphael Stockle

DSCN2472 R
Sein vierter Marcos
Marcos 1600 GT, 5180
Raphael Stockle






In Frankreich tummeln sich etliche Marcos, von denen wir noch nie gehört oder gesehen haben. Doch selbst diese Fahrzeuge finden mit der Zeit in die deutschsprachige Marcos Szene, sowie der Marcos 1600 GT von Raphael Stockle, unserem ersten französischem Clubmitglied aus dem Elsass. Vermutlich befinden sich gegen 20 Marcos in Frankreich.

DSCN2469 R 
Raphael ist Marcos Kenner und hat sich gerade einen hölzernen 1600 GT gekauft. Seinen bereits vierten Marcos in seinem Besitz.

1600 GT R MARCOS 1500GT
2000 V4 

Schon in jumgen Jahren hat er sich in Kopf gesetzt, eines Tages einen Marcos zu besitzen, nachdem er diese Bilder geschossen hatte.

Scan10001 Scan10002.

Herzliche Gratulation an Raphael zu seiner Neuanschaffung.

Euer Päsi
Reinhard

rri, 03.12.2016
TrennBalken

2016 - Peter Kürzi, Marcos 1600 GT

Peter Kuerzi 5135 5
Die (fast) unendliche Geschichte
Marcos 1600 GT, 5135
Peter Kürzi

endlich wieder auf der Strasse!



Die fast endlose (Leidens-)Geschichte von Peter Kürzi mit seinem Marcos 1600 GT hat endlich ein happy end gefunden. Wir hatten 2013 anlässlich unserer Sommerausfahrt Peter Kürzi bei ihm zu Hause besucht und seinen Marcos in Arbeit vorgefunden. Adrian Müller hat sich barmherzig gezeigt und sich des hölzernen Marcos angenommen. Das Resultat schildert der glückliche Besitzer, Peter Kürzi in seinem nachfolgendem Bericht gleich selber:

"Im Jahre 2011 musste ich meinen Marcos wieder einmal zur Kontrolle zum Verkehrsamt bringen.  Nun gut, der Zustand war nicht gerade als perfekt zu bezeichnen.
Das Verdikt war dann auch ziemlich ernüchternd:

Reichlich Oel  tropfte aus dem Motor, dem Getriebe und der Hinterachse, der Auspuff-Kollektor war nicht dicht, falsches Lenkrad und noch einige weitere Mängel wurden wie befürchtet  zu Recht beanstandet.

Da ich doch mit einer längeren Zeit für die Behebung der Mängel rechnete, meldete ich das Fahrzeug kurzerhand ab. Dann begann die Suche nach einem Experten, der auch fähig sein würde die Angelegenheit endlich fachgerecht und zu einem relativ vernünftigen Preis zu erledigen. Ich kannte da jemanden der das nötige Rüstzeug hatte und etwas von der Sache verstand. Ich wusste jedoch, dass er sehr lange brauchen würde um den Motor und das Getriebe zu revidieren. Ich habe daher die beiden Komponenten ausgebaut und diese zu diesem Mechaniker  gebracht.

Die Aussicht, dass das Auto in nächster Zeit wieder auf die Strasse zurückfinden würde, schwand jedoch mehr und mehr. Der gute Mann war überhäuft mit Aufträgen und es dauerte, dauerte, dauerte.......Nach unzähligen Versuchen, die Sache etwas zu beschleunigen, erhielt ich die Teile dann endlich  im Februar 2015 zurück!
So konnte ich dann die Teile zusammen mit einem Bekannten wieder einbauen.

Anfangs dieses Jahre meldete ich mich bei Adrian, der mir die Elektrik wieder anschliessen sollte. Er umrundete das Fahrzeug und er schien zu Recht nicht begeistert ob des Allgemeinzustandes. Er fragte mich, ob er mir ein Angebot für eine vorführgerechte Revision machen könne. Natürlich war das für mich die Lösung und ich war sofort einverstanden!!!

Peter Kuerzi 5135 2 Peter Kuerzi 5135 3
Peter Kuerzi 5135 1

Adrian war der Ansicht, dass die Arbeiten bis im September  2016 abgeschlossen sein sollten.  Das war natürlich Musik in meinen Ohren. Und tatsächlich am 11.3.2016 wurde der Wagen bei mir abgeholt und im September war er wieder zurück. Ich glaube so schön und technisch perfekt war mein Marcos noch nie!

Peter Kuerzi 5135 5

Peter Kuerzi 5135 4 Peter Kuerzi 5135 6

Mitte Oktober 2016 war es so weit, mein Vorführtermin stand fest. Der Experte war sehr beeindruckt von dem blitzsauberen und perfekten Zustand des Wagens. Jetzt habe ich meinen neuen Ausweis mit Veteraneneintrag!

Nun habe ich das nötige  Vertrauen in meinen Marcos wieder zurückgewonnen und bin eigentlich jede Woche mindestens einmal mit ihm unterwegs.

Nochmals ein grosses Dankeschön an Adrian für sein faires Angebot und die absolut perfekte Restauration.

Peter Kürzi / Oktober 2016

amü, 23.11.2016
TrennBalken

1968 - Emma und Jem

Kurzportrait von Emmas Marcos Zeit...
1967 - 1971
Bericht von Reinhard Rieser

Als erste Frau in der Schweiz hat sich Emma Zuber 1967 einen gelben Marcos 1600 GT mit aufgebohrtem Cortina Motor gekauft. Das Fahrzeug wurde  als eines der ersten durch die Garage B. Müller in Kreuzlingen importiert. Emma ist auch das erste weibliche Clubmitglied im Swiss Marcos Club, aus nostalgischen Gründen, wie sie sagt.

5110

Chassis 5110, 1967

1968-27-28-4-hockenheim-3

Sie verstand es auch, das Auto artgerecht zu halten, wie obiges Foto beweist. Leider existiert dieser hölzerne Marcos heute nicht mehr. Chassis Nr. 5110 ist im Nachfolgebesitz von Christoph Weissen in Egnach abgebrannt.

Ihr zweiter Marcos war dann ein goldiger 3 Liter Volvo mit Automatikgetriebe. Den hat sie dann gegen einen "schnelleren" Porsche 911 eingetauscht. Bei diesem Auto handelt es sich um Rolf Baumgartners heutigen "Sugus", den wir ja bestens kennen.
Emmas Freund, Jem Marsh
Ein ein Jahr lang war Emma mit Jem Marsh befreundet und deshalb auch von der Nachricht seines Todes sehr betroffen. Weil sie Probleme mit dem "Marcössli" hatte, fuhr sie nach England zu Marcos Cars, woraus sich dann die Beziehung zu Jem entwickelte.

1968-JemMarsh 
Das Bild ist vermutlich einmalig - Emma  und Jem mit  eingeschneitem Marcos in Villars

Dass Emma mindestens damals ein aufregendes Leben in Racing Atmosphäre hatte, zeigt das Bild mit den heute berühmten Rennfahren David Piper und Mike Parkes. Siie tauschte Mike zu Lasten von Jem aus. Diese Freundschaft hielt dann bis zu Mike's Tod, er verbrannte 1977.

1968-davidPIPER-hiswife-Mike-girlfriendi-Villars
Das Bild hat Jem gemacht -  darauf sind David Piper, seine Frau Margreth,  hinten links Mike

...und hier noch ein Bild von Emma mit Jem Marsh 1968 in Le Mans am Scheiben putzen
196 -le mans-jem-2

19.12.2015, rri
TrennBalken

2015 - Motorschaden 1600 GT 5053

Fantastic Plastic 1
Reparaturbericht
von Adrian Müller




Bereits bei der Ankunft zu unserem Treffen in Mollis 2014 hatte Adrian  einen von Motorenöl versifften Motorraum beklagt. Auf der Rückreise stoppte Adrian an der Raststätte Fuchsberg für eine Kontrolle, wo der Motorraum wieder vollgespritzt war..

Adrian schreibt: "Ich habe mich dann entschieden den Marcos abschleppen zu lassen. Der Motor lief eigentlich noch ganz in Ordnung aber das Risiko war zu gross irgendwo stehen zu bleiben. Irgendwas ist nicht mehr dicht Kolbenringe oder Ventile. Werde mich mal auf Spuren Suche begeben."

CIMG5124 Kopie
Der 1600 GT kam dann per Hänger nach Hause geliefert.

"Die Ursache ist gefunden. Die Kolbenringe vom 2. Zylinder sind gebrochen. Glücklicherweise ist am Zylinder und am Kolben kein Schaden entstanden. Nur ist mein Marcos wieder mal in alle Einzelteile zerlegt......."

Für den Aufbau des Motors wird sich Adrian Zeit lassen und warscheinlich gleich den 1650 vom Kürzi aufbauen. Das bedeutet, dass der Marcos sicher nicht mehr vor der nächsten Saison auf die Strasse kommt.

Anfangs 2015 war Adrian mal wieder etwas aktiver an seinem Marcos am reparieren. Der Motorblock ist wieder zusammengebaut und mit natürlich mit neuen Kolbenringen versehen.
Den Block hat er auch bereits wieder eingebaut:
"Momentan bin ich an Anpassungsarbeiten damit die Weber Vergaser Platz haben, was ja beim Marcos meist eine rare Angelegenheit ist. Es scheint sich aber eine Lösung abzuzeichnen, das Lenkgestänge muss angepasst werden. Die Auspuffanlage hat auch noch einen Fehler made in UK drin, muss ich auch anpassen. Dann hab ich noch einen grösseren Kühler (Original Marcos), was auch noch Anpassungen am Lüfter nachsich zieht. Gibt also noch einiges zu tun. Aber das Licht am Ende des Tunnels ist sichtbar und es ist nicht der Zug der entgegen kommt :-)"

CIMG5192 Kopie

CIMG5194 Kopie

19.01.2015, amue
TrennBalken

2014 - Marcos 4051

Nachbau des Armaturenbretts für 1800 GT...

102 4752

Beim Erwerb meines Marcos 1800 GT am 27.03.1990 war das Armaturenbrett nicht vorhanden, Diebe waren kurz vorher in ein Jaguar Autohaus eingebrochen und hatten es auf den Marcos abgesehen. Bei dieser Aktion wurde auch der Kabelbaum komplett zerstört.

Wie ihr sicher alle wisst, hat mein Vater dann über Jahre den Marcos restauriert. Anfang der 90er Jahre gab es zwar bereits das Internet, aber eben nicht für jedermann. Kontakte zu anderen Marcos Besitzern wurde noch schriftlich hergestellt.

So schrieben wir also das Marcos Werk an und fragten nach Ersatz für das Armaturenbrett sowie nach einem Schaltplan.

Brief...

Bereits eine Woche später schrieb uns Rory Macmath, damals noch Teilemanager bei Jem Marsh, das die Teile nicht mehr erhältlich wären. Daraufhin baute mein Vater das Armaturenbrett nach Bildern aus zeitgemäßen Zeitungen nach und entwickelte einen neuen Kabelbaum.

Als sich unser Clubmitglied Gerhard Bruns entschied seinen Marcos 1800 GT von grund auf zu restaurieren, überließ er mir sein original Armaturenbrett als Muster zum nachfertigen. Die Nachfertigung erfolgte im Februar 2005 doch erst im
Sommer 2014 habe ich das neue Armaturenbrett von einer hiesigen Bosch Autoelektrik Werkstatt einbauen und verkabeln lassen.

 Mit freundlichen Grüßen
Stefan Ferling

TrennBalken.gif

2013 - Ein Bubentraum wird wahr

DSC03459
Herzlichen Dank an René für den Bericht...

Schon von klein auf  lernte ich durch meinen Vater einige English Cars kennen. Wolsley, Morris Minor, Ford GB ( Consul, Corsair).

Mein erster Wagen war ein Morris Cooper im Jahre 1966. Diesen Wagen brachte ich für Reparaturen und Modifikationen zu einer gewissen Garage Bruno Müller in Kreuzlingen. Dass Herr Müller Marcos Importeur war, wusste ich noch nicht. Eines Tages stand auf einmal eine solch gelbe Flunder (Marcos 1600) in seiner Garage. 

1967 - Marcos1600 - Garage Mueller
Der kostete damals 22800.- Fr.

Das war der Tag als mich der Marcos Virus befallen hatte. Als 19 jähriger, immer knapp bei Kasse, sollte das für mich für lange Zeit ein Traum bleiben.

Cirka im Jahre 2010 lernte ich Peter Iten kennen, bei einer  Firma bei der er den ganzen Umzug gemacht hat. Zufällig kamen wir auch auf  Autos zu sprechen. Wie könnte es auch anders sein, natürlich auf English Cars. Als er mir auf seinem I-Phone Bilder von seinem Marcos präsentierte, machte sich der Marcos Virus in mir wieder bemerkbar. Wieder einige Jahre später, am 11.7.2013 erhielt Reini Rieser eine E-Mail von Volker Schramm, dass er seinen Mantara weggeben würde. Natürlich nur in beste Hände. Von da an ging es Schlag auf Schlag: Besuch bei Volker Schramm in Boxberg.

20130907 102308 20131022 162033
Der Marcos wurde an Ort und Stelle gekauft.

Die Motorfahrzeugkontrollen (MFK) in Amriswil und Frauenfeld wurden sofort kontaktiert (nach ihren Ansichten sollten gröbere Probleme auf uns zukommen). Glücklicherweise konnten diese Differenzen aber beseitigt werden (Anm. Präsi).

Die Firma Biasco&Suppa Automobile in Matzingen erledigte den Transport, Verzollung und die MFK zu meiner vollsten Zufriedenheit. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an die MFK Frauenfeld, für die zuvorkommende Behandlung unseres „Problemfalles“.

Bei der Carosserie Winiger in Frauenfeld wurde der Marcos noch einer Wellness-Kur unterzogen. Jetzt wird noch eine Anti-Marder Anlage und ein Batteriewartungsgerät installiert. Da der jetztige Besitzer einen etwas steifen Hals hat, folgt zu guter Letzt noch eine Rückfahrkamera. Für die Zukunft sind noch weitere kleine Schönheits-Modifikationen geplant. Ich möchte es aber nicht unterlassen, allen zu danken, welche mir behilflich waren, diesen lässigen Wagen zu erwerben.

20131022 162155
wird noch schöner ???

Vielen Dank an Peter Iten, Hermann Knecht, Reini Rieser und Flavio Suppa.


Herzliche Grüsse
René  Griss

Wir wünschen René mit seiner Plastikkiste viel Freude und Spass bei unseren kommenden Clubausfahrten!
Der Präsi

TrennBalken.gif

2012 - Strassenzulassung

IMG_1304_Markos_Mantula.jpg
Marcos Strassenzulassung CH + DE
Marcos Mantula + Ex Renn-Mantis von Cor Euser
Abklärungen des SMC

die Frage zur Straßenzulassung ist nicht so einfach. Die deutsche "H" Kommission - zuständig für Oldtimer und Spezialitäten - tagt einmal im Monat in Bonn und der Stellvertreter arbeitet am TÜV Rheinbach.


Bei Vorlage aller verfügbaren Unterlagen wäre eine Prüfung auf Einzelzulassung möglich.

Ohne KAT gibt es eine Ausnahme z.B. für in anderen EU-Staaten zugelassen bis 06.1991. Hier stellt sich die Frage, ob das betroffene Fahrzeug je zugelassen war? Egal ob Renn-Mantis oder Kit.

RENN MANTIS - DE
Beim Renn-Mantis dürfte der Hersteller "EUROTECH Holland" gewesen sein, die damals die Rennabteilung von Marcos erworben und weiterbetrieben haben. Heute hat die Formen und Leeren wohl sämtlich Cor Euser = Marcos International, NL.
In diesem Fall hätten wir über den Club Kontaktmöglichkeiten zu Cor selber wie auch zu seinem Chefrennmechaniker, wenn dies nützen sollte. Die Mantis wurden damals für den Mantis Challenge Cup Holland gebaut und dieser Mantis war so das Promotion Auto, das auch selbst unter Marcos International Nennung an den Start gebracht wurde und durchaus erfolgreich.

Wenn alle Papiere die es je von dem Wagen gab vorhanden sind und eine straßentaugliche Maschine eingebaut wäre - ursprünglich Ford Motor - dann hat das ganze Unterfangen vielleicht eine Chance.

DCP_3422.jpg

RENN-MANTIS CH
Ohne entsprechende alte Zulassungspapiere dürfte die Zulassung ein sehr schwieriges Unterfangen werden. Alleine schon die Rennbemalung dürfte das Strassenverkehrsamt kaum etwas glauben lassen und das Auto wieder heimschicken, weil es wegen der geringen Bodenfreiheit nicht über die Umrandung der Inspektionsgrube geht. Auf die Strasse bringt man dieses Auto wohl nur in einem Land, das lockere Strassenverkehrsbestimmungen hat. Die Schweizer akzeptieren jedoch die englischen Zulassungen nicht mehr ohne weiteres (die späten TVR müssen deshalb zuerst in Deutschland zugelassen werden, was die Schweiz dann akzeptiert). Mit vernünftigem Aufwand kann das Auto wahrscheinlich nur in England für die Strasse zugelassen werden. Würde es dann in der Schweiz verzollt, könnte es auch in der Schweiz verbleiben, und mit englischer Zulassung betrieben werden, was aber versicherungstechnisch ein Problem sein dürfte. Ausländer können in England keine Versicherung abschliessen und Schweizer Versicherungsgesellschaften versichern keine in England zugelassene Autos mehr.

MARCOS MANTULA
Den angeblichen Marcos Mantula aus Ungarn in Gulf Lackierung hat es zwischenzeitlich zu Tom verschlagen und er wird nach einigen Rückbauten hier in Deutschland zugelassen als Einzelfallentscheidung, auch ohne KAT weil Erstzulassung in UK war Mitte 90. Der Kit ist jedoch zweifellos ein GT, er hat zwar die Optik Fronthaube vom Mantula, diese ist aber mit Schaum modelliert und wird beim ersten Kontakt sich auflösen. Die hinteren Kotflügelveränderungen wurden üverhaupt nicht gemacht. Erstaunlicherweise hat der TÜV aber innenbelüftete Scheiben zugelassen, aber nicht mit den montierten 17er sondern nur mit 15er Felgen. Tom hat hier sehr gute Recherchearbeiten durchgeführt und das ein oder andere dürfte auch für weitere Marcos Besitzer interessant zum um- oder nachrüsten sein. Dieser Marcos hat eine recht ordentliche Lackierung erhalten und ein sehr sauber verarbeitetes Interieur und neues Instrumentenpanel wohl in Ungarn erhalten. Nach Zulassung soll dieser Marcos für rund 29.000 Euro wohl verkauft werden...

Dieser Marcos hat natürlich keinen KAT und kein H-Kennzeichen und wird in Deutschland wohl rund 1.000 Euro Steuer p.A. erfordern mit dem 3,5 ltr. Rover Vergaser Motor.

IMG 1304 Markos Mantula
 
Quellen: CF, BM

TrennBalken.gif

2012 - Roadtrip to England - Peter Iten

bergrennen_eichenbuehl_2012_20120910_1351424796.jpg
Roadtrip - mit dem Marcos ab nach England...
09.08.2012 - 17.08.2012
Bericht von Peter Iten




Früh morgens startete unsere Reise Richtung England. Da die Gepäckverhältnisse im Kofferraum des Marcos beschränkt sind, wurden die Taschen mit geringen Platzverbrauch ausgewählt. Auto geladen, Tank gefüllt, auf geht’s.

Faehre
Die erste Fahrt führte uns nach Dünnkirchen, via Basel, Strassburg, Luxemburg. Und siehe da, der Oldtimer zeigte sich von seiner besten Seite und fuhr problemlos.


Duenkirchen

Nach einer Nacht in Dünnkirchen bestiegen wir am morgen des 10. 8 die Fähre Richtung England. Nach 2 Stunden auf der Fähre erreichten wir unser Ziel: Welcome to UK, Hallo Dover. Bei strahlenden Sonnenschein fuhren wir Richtung Eastbourne, ein wirklich hübsches Fleckchen Erde. Als hätten sie auf den Schweizer Besuch gewartet, fand in Eastbourne eine Flugshow statt, die wir auf dem Gras liegend gespannt verfolgten. Unser gelber Marcos stiel zwischendurch den Flugzeugen fast die Show, er wurde fotografiert und erste Fachdiskussionen fanden statt. Nach einem herrlichen Nachmittag fuhren wir weiter zu unserem Hauptziel: Cheltenham. Der Verkehr auf den Hauptstrassen war dicht und so kam es immer wieder vor, das uns ein Oldtimer überholte und uns fröhlich zuwinkte. So macht Auto fahren Spass.


(und Beifahrer zu sein noch viel mehr).
IMG 3477


Wir bezogen in Cheltenham ein wunderschönes Guesthouse, die ganze untere Etage konnten wir in Anspruch nehmen. Das folgende Wochenende verbrachten wir auf der Rennstrecke beim Marcostreffen. Am Samstag fanden etwa 20 Marcos den Weg nach Prescott Hill. Und siehe da, der Schweizer Marcos war der einzig gelbe vor Ort. Es folgten tiefgründige Fachdiskussionen und Austausch (teilweise mit Händen und Füssen). Am Sonntag war der Hauptanlass  des Treffens bei dem auch Jem Marsh anwesend war. Die Rennstrecke war für die jüngeren und älteren Autos geöffnet und es war ein grosses Erlebnis, die Autos in Action zu sehen. Gegen Mittag kam schliesslich auch die Hauptattraktion in Prescott Hill an. JEM MARSH.

Peter und Jem

Gut gelaunt, jedoch nicht mehr ganz so sicher zu Fuss, nahm der Gründer von Marcos zuerst ein Mittagessen ein. Wir liessen es uns nicht nehmen, ihn ebenfalls zu begrüssen und ein paar Worte mit ihm zu wechseln.  Man muss hier wohl kurz erwähnen, dass Jem leider mehr an mir, als an Häbis Geschichte i
nteressiert war. Später sah man Jem unten auf der Rennstrecke bei seinen Autos und es war toll, ihn so zu erleben. Peter liess es sich nicht nehmen und bestieg als Beifahrer einen Rennmarcos und ab gings auf die Rennstrecke.

Rennwagen

 Es war ein einmaliges Erlebnis, all die wunderschönen Marcos mit den tollen und herzlichen Besitzer und Besitzerinnen kennenzulernen und in Action zu sehen. Und last but not least Mister Marcos himself Jem Marsh zu treffen.


 

Nach diesem Wochenende folgten verschiedene Tagesausflüge, wie z.B nach Bath, Canterbury oder Bourton on the Water. Wir genossen die unbeschreiblich schöne Landschaft, die verträumten Städtchen und Dörfer und fantastisches Essen (und das lahme Bier). Und ich glaube, dem gelben Oldtimer hat die Heimatluft in England auch ganz gut gefallen.

on the row



Am Morgen vom 17.8 machten wir uns auf, die Rückfahrt in die Heimat. Frühmorgens gings in Dover auf die Fähre und zurück nach Frankreich. Wir fuhren zurück in die Schweiz und kamen nach ca. 12 Stunden Autofahrt sicher und heil zu Hause an (etwas verschwitzt, aber wirklich nur etwas- 3o Grad Aussentemperatur nebenbei). Das Auto lief und lief und lief. Auch nach fast 3000km. Es war eine Riesenfreude. Ich als Beifahrerin genoss herrliche Ferien (das England so toll ist hätte ich nicht gedacht), ein einmaliges Erlebnis mit meinem Häbi (ihn so ausgelassen und voller Freude zu sehen, werde ich wohl nie vergessen) und ein sehr komfortables Reisegefährt (die Platzverhältnisse im Kofferraum sind eher suboptimal- Shopping schwierig).

Euer Vorstandsmitglied Peter + Tochter

TrennBalken.gif

2012 - 45. Lauf zur Bergmeisterschaft - Klaus Tweddell

bergrennen_eichenbuehl_2012_20120910_1351424796.jpg
Saisonfinale mit Gullwing
08.09.2012 - 09.09.2012
Bericht von Klaus Tweddell

den ersten Einsatz in diesem Jahr hatte der Gullwing ausgerechnet beim letzten Lauf zur GLP-Bergmeiserschaft. Im schönen Unterfranken fand der 45.Lauf zur Bergmeisterschaft statt, diesmal bei herrlichem Wetter, so dass alle Teilnehmer auf das Montieren von Regenreifen verzichten konnten.

 marcoseichenbuehl2012_1.jpg

Die Bergrennstrecke in Eichenbühl (bei Miltenberg am Main) ist eine ausgewogene Mischung von  langgezogenen 2-Gang Kurven und schnellen Passagen, die den letzten Gang im Getriebe benötigen. Eine herrliche , nicht enden wollende 200° Kehre am Ende fordert geradezu auf, mit dem Heck zu arbeiten.
eichenbuehl 1

Der Gullwing schnurrte nach Aussagen von Mitstreitern wie eine Nähmaschine, immer wieder eine Freude , diesen mittlerweile 51 Jahre alten Renner zu bewegen, Leider wurde der 4. Lauf eingebremst durch Schaltprobleme , wie sich anschließend herausstellte, hatte der Kupplungs-Nehmerzylinder leichte Inkontinenz, wahrscheinlich eine Folge der längeren Standzeit des Gullwing. Es sei ihm verziehen, nach gut 16 Jahren (und ich weiß nicht einmal, wie lang er schon zuvor seine Dienste verrichtet hat) darf eine Dichtung mal ihren Dienst versagen. Mit gut gefülltem Reservoir am Geberzylinder und verkürzten Druckbelastungen waren die restlichen Läufe kein Problem. Leider wurde der finale Lauf abgesagt, weil durch einen schweren Unfall die Wiederherrichtung der Strecke den zeitlichen Rahmen gesprengt hätte.

Foto0031 1

Eventuell kommt der Gullwing (Kupplung ist schon wieder gerichtet) noch einmal zum Einsatz, in Zandvoort, denn die Ginetta hat leider auf dem Prüfstand die Befürchtung bestätigt, dass die Kolbenringe vom zweiten Zylinder erneuert werden müssen.
Foto0027
auf dem Prüfstand
1303920322lc1

TrennBalken.gif

2012 - Jem's Race Car in Action - Kurzbericht von Klaus Tweddell

Tavenor Mk.2b
Herzlichen Dank an Klaus für den Kurzbericht...

anbei ein kleiner, rein marcos-spezifischer Beitrag zur Webseite von Klaus Tweddell.

Klaus war mit seinem Fastback #3018 mal wieder on the track.
plakat klein

hier seine Zeilen:

zum traditionsreichen hessischen Schotten-Bergpreis im letzten Monat ist Jem´s alter Fastback mal wieder voll in Aktion gekommen.

phoca_thumb_l_img_9643.jpg

Leider war die Strecke zwischenzeitlich eingeregnet, und die älteren Dunlop-Racing verhalten sich dann nicht gerade vorbildlich. Der Motor "screamte" wie gewohnt weithin hörbar, untenrum immer etwas zickig, aber ab 5500 kommt dann die giftigere Drehzahlabteilung.
phoca thumb l img 9840

Zwar wurde kein Pokal eingefahren, aber die Freude am Fahren dieses sehr ausgewogenen Renners, immer noch in der von Jem  seinerzeit abgestimmten Fahrwerks-Balance, ist die echte Belohnung.

phoca thumb l img 9596aa

phoca thumb l img 9597aa
kann ein Toaster in der "Gleichgültigkeitsklasse" heiss laufen?

Zudem ist es immer wieder eine Freude zu erleben, wie eindringlich die wahren Enthusiasten , die das Auto bisweilen regelrecht umlagern, darum bitten, dieses so authentisch erhaltene Stückchen britischer Renngeschichte um Himmels Willen niemals zu restaurieren und die Spuren (einige mit bekannter Geschichte) seiner nun fast 50-jährigen bewegten Historie zu erhalten....und das wird auch ganz gewiss so bleiben, denn jede Restauration  vernichtet letztlich auch etwas, und zwar unwiederbringlich.

klaus

TrennBalken.gif

2012 - Tavenor - Story von Klaus Tweddell

Tavenor Mk.2b
Herzlichen Dank an Klaus für diesen tollen Bericht...

Tavenor Mk.2b

Beim Tavenor handelt es sich um den verunfallten Marcos Fastback 850 CAM, der als Werksrennwagen der Marcos Ltd 1963 beim 500-km-Rennen am Nürburgring gegen die Werkswagen von Abarth antrat (abgebildet auf S. 76 in Marcos The Story Of A Great British Sportscar). Der Tavenor wurde vom englischen Rennfahrer Raymond Tavenor Nash 1966 konstruiert und 1967 gebaut. Das Fahrzeug hatte das teilweise modifizierte Sperrholzchassis eines zuvor verunfallten Marcos Fastback und war ein sehr flacher Rennsportwagen. Beim 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring 1968 sowie beim 500-km-Rennen im gleichen Jahr erzielte der Tavenor allerdings keine Erfolge, sodass der Wagen ab 1969 nicht mehr im Automobilrennsport eingesetzt wurde.
850CAM_Rufforth.jpg 1267808432_resized.jpg
Besonderheiten
Nash griffweitgehend auf die Verwendung von Sperrholz zurück, sogar der Überrollkäfig wurde aus Sperrholz gebaut. Die Konstruktion fand bei den zunächst irritierten technischen Kommissaren schließlich genügend Akzeptanz für die Zulassung des Rennwagens zu Läufen der 1968er  Sportwagen- Weltmeisterschaft.

Schwachstellen waren die metallischen Komponenten der Hinterachsführung (mit innenliegenden Scheibenbremsen), die weitgehend in das Sperrholzmonocoque einlaminiert wurde. Für den Einsatz bei der Endurance-Weltmeisterschaft wurden nachträglich drei Benzintanks eingebaut, zwei davon lagen direkt unter den beiden Sitzen.

Renngeschichte
Nach Einsätzen in der englischen Club-Meisterschaft 1967 mit einigen ermutigenden Resultaten wurde das Fahrzeug Anfang 1968 für den Einsatz auf internationalem Parkett reglementsgemäß aufgerüstet, dazu zählte auch die Nachrüstung eines Hardtops Mitte der Saison, wodurch die ursprüngliche Spyder-Version in ein Coupe mutierte.

Allerdings zeigte sich, dass die Motor-Getriebe-Technik ebenso wie die fragilen Hilfsrahmen der komplexen Einzelradaufhängung den Belastungen eines Langstreckenrennens nicht gewachsen waren.

Tavenor_Mk2b_BrandsHatch_plus_others.jpg


Klaus Tweddells verrückte Story zu diesem auto könnt ihr nachfolgend nachlesen.
tavenor5.jpg

nur soviel:
ich habe den tavenor-ford zum ersten mal beim 1000km rennen mai 1968 am ring fahren sehen und diverse fotos und auch einen kurzen super-8 film gemacht.
einige monate später beim 500 km rennen im september 1968 habe ich ihn dann nach dem rennen im (heute alten) Fahrerlager genauer betrachten können und einige s-w fotos geschossen (ich war damals herrliche 16 jahre jung, und buntfotos waren zu teuer für´s magere taschengeld).
tavenor500kmnrburgring1.jpg

dass ich das auto 30 jahre danach überhaupt (übrigens als geschenk) übereignet bekam, lag einzig daran, dass schon so viel sperrholz in meiner sammlung war und der besitzer/konstrukteur sich so sehr über meine zugesandten alten bilddokumente gefreut hat.

im "ersten leben" war der tavenor einer der beiden marcos-werkswagen , die 1963 beim 500km rennen am ring gegen die abarth antraten und carlo abarth etliche kaputte motoren bescherte (weil er es nicht ertragen konnte, dass sperrholzautos aus england mit ring-unerfahrenen fahrern seine sieggewohnten prototypen mit star-piloten wie hans herrmann um die ohren fuhren, nach augen- und ohrenzeugen-berichten hat er seine piloten nach dem ersten training zu sich zitiert und zusammengeschi...en , dann wieder auf die strecke geschickt, mit dem resultat etlicher überdrehter motoren.....)

marcos500kmsept1.jpg


tavenor1.jpg

nach 1968 wurde der tavenor-ford zwecks aufrüstung partiell zerlegt, aber dann nicht mehr fertiggestellt. so schlummerte das teil 30 jahre beim konstrukteur/ besitzer/fahrer in dessen gartenlaube, bis ihn ein brief aus dem sauerland erreichte, garniert mit etlichen alten s-w-bildern von 1968.
kurz danach kam man sich in st.albans nördlch von london bei etlichen tassen tee und beinhartem gebäck sehr viel näher.

tavenor7.jpg

das beste an der geschichte: das auto war noch absolut komplett, im innern hingen am wish-wash-knopf noch alle scrutineering-anhänger der saison 1968, die letzte startnummern klebten noch auf den türen. ....und unter der werkbank lag das unbenutzte, seinerzeit noch frisch revidierte hewland-5gang-getriebe, heute super-rar und eigentlich nicht mehr zu bekommen.
die restaurierung war weniger schwierig als erwartet, ein bissl holzleim (genauer epoxy-harz) und ein halber quadratmeter aw-100 (kochfestes bootsbau-sperrholz).
lediglich eine neufertigung der angeknacksten windschutzscheibe ist noch ein problem.

tavenor1998unrestaurier.jpg

tavenor.jpg

übrigens pflegen wir noch heute einen regelmäßigen briefkontakt, und vor nicht allzu langer zeit bekam ich sogar noch den wieder aufgetauchten kompletten odner mit allen technischen zeichnung zugesandt.

tavenor500kmnrbsept1.jpg
500 km rennen sept.1968, fahrerlager nürburgring

tavenor1998restauriert1.jpg
sept. 1998 in Hoinkhausen/Rüthen

mit besten grüßen
klaus

TrennBalken.gif

2009 - 1800 Rebirth In Switzerland - Reinhard Rieser

1964_Motor_Rundschau_Titel.jpg
2009 - MCI - 1800 Rebirth In Switzerland

Bericht von Reinhard Rieser anlässlich des 50. Geburtstag von Marcos

TrennBalken.gif
zurück INFOS
Themen Sammlung Archiv

...Marcos Geschichte, Prospekte, Berichte und vieles mehr...




Gönner/Sponsoren/Partner

autorondo - Kurt Keller AG, 8580 Amriswil
Garage P. Hofmann AG, 8957 Spreitenbach
Autotechnik Eggimann GmbH, 4450 Sissach
 MarcosHeritage Spare Parts
Antico Grotto Ticino, 6850 Mendrisio
Club Links
Club Marcos International
TVRpre80's